Am wöchentlichen Supersparmontag waren wir mal wieder in der Linse in Weingarten. Dieses mal stand der FIlm „Good food – bad food“ auf dem Spielplan.
Was haben französische Mikrobiologen, die Millionen Wanderarbeiter Brasiliens, Vandana Shivas experimentelle Bauernhöfe in Indien und die Landwirte der weltgrößten Bioplantage in der Ukraine gemeinsam? Alle verfolgen sie ein gemeinsames Ziel: die Verbesserung der Bodenqualität und die Wiederherstellung der Saatenvielfalt – zum Schutz der Umwelt und für gesündere Lebensmittel. Die französische Regisseurin Coline Serreau, („St. Jacques … Pilgern auf Französisch“) zeigt in ihrem neuen Dokumentarfilm Menschen, die dagegen kämpfen, dass unsere Böden durch chemische Dünger und Pestizide vergiftet werden.
Und die sich dagegen wehren, dass nur wenige skrupellose Konzerne weltweit das Saatgutangebot kontrollieren und die Bauern erpressen. In „GOOD FOOD BAD FOOD – Anleitung für eine bessere Landwirtschaft“ begegnen wir faszinierenden Persönlichkeiten, die vielfältige Lösungen für die intelligentere Nutzung unserer begrenzten Ressourcen gefunden haben.
Der Film ist sehr informativ, brachte sogar neue Themen der „Weltverschwörung“ auf den Tisch. Meiner Meinung nach sind diese jedoch etwas hart, aber wie immer ist im Ansatz etwas wahres dran. Fakt ist leider das die Industriekonzerne schon jahrelang versuchen die komplette Produktionskette der Lebensmittel zu übernehmen. So ist es leider inzwischen weltweit dazu gekommen das es nur noch 5 grosse Firmen gibt die nahezu die komplette Saatgutherstellung besitzen. Das Besitzen stimmt leider. Schwere Folgen für die Natur und die Bauern sind die Resultate.
Das Fazit des Films ist simpel und altbekannt: Kauft mehr lokale Produkte und boykotiert gewisse andere. Prädikat sehenswert!
Damit die Welt auch morgen noch so aussehen kann!
