My Defy …

Lange habe ich mit mir gekämpft, nun habe ich mir doch ein Smartphone geleistet. Rausgekommen ist dabei das Motorola Defy. Dieses Handy ist ein stabiler und nützlicher Begleiter im Alltag. Es wurde schon viel über das Handy berichtet. Wer einen sehr guten Testbericht lesen möchte sollte bei Tomshardware vorbei schauen. Hier nun meine Erfahrungen:

  • Technische Daten:
    • 800 Mhz Texas Instruments CPU
    • 512 MB Ram
    • Micro SD Karte 16 GB / mkax. 32 GB
    • Betriebssystem: Android
    • 3,7 Zoll, WVGA Display mit Gorilla Glas
    • IP-67-Zertifizierung: wasserdicht, staubdicht
    • Preis ca. 270 €uronen

Nachdem auspacken und der Erstinbetriebnahme wurde es sofort „gerootet“. Wenn mensch schon ein „freies“ Handy mit Linux besitzt sollte mensch auch root sein. Als root ( Super User ) wurde somit eine Firewall ( Droid Wall ) installiert, sowie ein Werbeblocker ( AdFree ) und eine Console ( Android Terminal ) mit erweitertem Befehlsatz ( Busy Box ).
Diese Apps vermitteln einem das Gefühl die Kontrolle über sein Gerät zu besitzen. Somit gibt es keine Werbung und der Netzwerkverkehr wird überwacht.
Das schöne an Android ist die „freie“ Gestalltung ( Individualisierung ) und die Anzahl von Apps aus dem Market. Leider wird hier ein Google Account vorausgesetzt. Es gibt natürlich Alternativen bei denen kein Google Account benötigt werden würde zB. Androidpit. Als sehr lehrreich und ntützlich stellte sich Android-Hilfe heraus. Durch diese Hilfe konnten meine kleinen Modifikationen schnell und problemlos realisert werden.

Homescreen my Defy 

Das Defy wird ab Werk mit Motoblur ausgeliefert. Es besitzt dadurch einen sehr guten Launcher doch ich habe micht für Go launcher EX ( Deutsch ) entschieden. Die Anzahl der Screens sind frei wählbar und es werden nette Widgets mitgeliefert. Dazu ist der Launcher extrem schnell. Motoblur bringt noch einige anderen Sachen mit und es muss nicht installiert werden.

Zur Widgeterstellung und der persönlichen Gestaltung der Screen setzte ich überwiegend Elixir und Apps Organizer ein. Zwei nette Programme mit denen es sehr einfach geht. Die laufende Systemverwaltung mit Quick Boost, Autostart Manager sowie Uninstaller und und und übernehmen bei mir Android Assistent und SystemPanel.
Täglich genutzte und geschätzte Anwendungen sind die Zeiterfassung ( das war ein Haupfgrund für den Kauf ), der Programm Manager ( Fernsehzeitung ), aCar ( Autokostenerfassung ), die Tagesschauapp und das wetter.info. Öffi ( Öffentlicher Nahverkehr ), Winamp, Beatiful Widgets und Wapedia sind als Widget auf den Screens eingestellt. Natürlich besitze ich auch einen Passdroid und und und …. einfach ein nettes Spielzeug so ein Defy.

Liste weiterer Apps: Brutto Netto – iBeer FREE – Thinking Space – Google Maps – FRITZ!App Fon – Kindle – Tiny Flashlight – Rezepte – RadAlert – 3G Watchdog – cab4me – STau Mobil – Speedtest.net Mobile – Horoskop – Street View – Remote RDP Lite – Labyrinth – Wer wird reich – Google Übersetzer – MDb Filme & TV – WordPress

Eine der letzten Apps die ich mir sogar gekauft habe ist der Tasker. Dieses kleine Tool ist unverzichtbar für Menschen die diesen kleinen Computer automatisieren möchten. Der Tasker kann alles … leider ist die Bedienung nicht ganz einfach. Aber ich bleibe natürlich am Ball. Wird schon … Momentan soll er mein Handy stummschalten sobald ich in den Funkbereich meiner Arbeitsstelle gelange.

Zubehör das nicht fehlen sollte. Mindestens ein weiteres USB Microkabel, Displayschutzfolie, Speichererweiterung und das beste ein Belkin Air Cast Auto Bluetooth.

Resume: Ein robuster Taschencomputer für unterwegs wobei er leider jeden Tag, manchmal auch nur alle 2 Tage, eine Steckdose benötigt. Ein Zusammenspiel mit DSL Routern der Marke Fritzbox ist nicht zufriedenstellend möglich. Trotzdem will ich mich nicht mehr von meinem neuen Begleiter trennen.

4,5 von 5 Sternen! Produkt empfehlenswert!